„Die Mischung macht’s!“
Die Zusammenstellung des Projektteams ist ein ausschlaggebender Faktor für den Erfolg des Projekts! Aber gerade in kleinen Organisationen wird nicht für jedes neue Projekt neu eingestellt. Oft wird aus dem vorhandenen Personalpool ein Team zusammengestellt. Neben der Fachkompetenz für die jeweilige Aufgabe ist auch die Persönlichkeit ein wichtiges Auswahlkriterium.
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Es gibt hunderte von Möglichkeiten in der Literatur, die Mitarbeiter-Persönlichkeiten „einzuteilen“. Mir persönlich ist eine Einteilung am sympathischten, die sich auf vier Richtungen konzentriert. Im Norden steht der „Neuerer“ dem „Bewahrer“ aus dem Süden gegenüber. Im Osten bezieht der „Macher“ Position zu dem im Westen liegenden „Denker“. Innerhalb dieser vier Grundausrichtungen finden sich nun acht verschiedene Persönlichkeiten (im Uhrzeigersinn):
- der Prototyper
- der Kraftmotor
- das Arbeitspferd
- der Detaillist
- der Helfer
- der Sammler
- die Ideenschleuder
- der Stratege
Wie den etwas provokanten Bezeichnungen bereits entnommen werden kann, hat jeder Persönlichkeitstyp seine Stärken und Schwächen. Daher auch der einleitende Satz: „Die Mischung macht’s!“
Bei der Zusammenstellung eines Projektteams sollte darauf geachtet werden, möglichst verschiedene Persönlichkeitstypen einzubeziehen. Besonders spannend und gewinnbringend ist es auch, das Team interdisziplinär (sprich aus verschiedenen Fachrichtungen) zu besetzen. So werden bei aufkommenden Fragen oder Problemen immer mehrere Sichtweisen und Argumentationen zusammengetragen, die im besten Fall zu einer optimalen Lösung führen.
Neben der Zusammenstellung des Teams ist eine weitere wichtige Führungsaufgabe die Förderung und Motivation der Mitarbeiter. Hierbei sollte ein Soll-Ist-Abgleich des vorhandenen Wissens und der Kenntnisse mit den für die Stelle geforderten gemacht werden. Entsteht hier eine Lücke, ist diese mit Fort- und Weiterbildungen zu schließen. Dies kann auch ein Motivationsfaktor sein und die Mitarbeiter strategisch auf zukünftige Aufgaben vorbereiten. Auch ein langsames Anwachsen der inhaltlichen Schwierigkeiten und der zu übernehmenden Verantwortung kann sich positiv auf die Mitarbeiter auswirken.
Hierbei ist jedoch auch immer im persönlichen Gespräch abzuklären, ob der jeweilige Mitarbeiter gewillt und geeignet ist, diesen Weg mitzugehen und letztendlich auch zu überprüfen, ob sich dieser in der Praxis bewährt, um Überforderung auszuschließen.
Parallel sollten Kommunikationsstrukturen geschaffen werden (diesen wird noch ein eigener Artikel gewidmet), die es dem Projektteam ermöglichen, sich zu verschiedenen Fragestellungen strukturiert auszutauschen, Rollen zu klären und Verbesserungsvorschläge einzubringen.
Team bedeutet eben nicht: „Toll, Ein Anderer Macht’s!“, sondern es bedeutet, gemeinsam einen Weg zu gehen, der erfolgreich am gesteckten Ziel endet.