Egal, ob es um den sozialen Bereich, die Produktion oder die allgemeine Dienstleistungserbringung geht: Die Anforderungen der jeweiligen Beteiligten wie beispielsweise Kunden, Kostenträger, Behörden, Lieferanten etc. steigen. Komplexität nimmt zu und ausschlaggebend für den Erfolg ist neben dem Preis auch die Qualität.
Immer häufiger wird die alltägliche Arbeit in Form von einzelnen Projekten durchgeführt bzw. die einzelnen Arbeitsschritte in „Projekte im Projekt“ unterteilt.
Gerade im sozialen Sektor gehört die Arbeit in Projekten zum Tagesgeschäft. Träger finanzieren sich hauptsächlich über die Projektarbeit in ihren verschiedenen Tätigkeitsbereichen und stellen zum großen Teil ihre Gesamtfinanzierung über die einzelnen Projektfinanzierungen sicher.
Daher spielt das Projektmanagement eine wichtige Rolle und kann erfolgsentscheidend sein.
Häufig wird mir die Frage gestellt: „Was denn noch alles?“ Unternehmen und soziale Träger sehen oft den Wald vor lauter Bäumen nicht, wenn sie mit allen möglichen „Managements“ konfrontiert werden. Qualitätsmanagement wird gefordert, Projektmanagement soll Teil der Organisation sein, um das Umweltmanagement sollen sie sich kümmern, Mitarbeitermanagement ist wesentlich, Risikomanagement ist ein Muss, das Finanzmanagement muss stimmen. Die Aufzählung kann beliebig fortgesetzt werden.
Jetzt könnte man die einzelnen Managementsysteme auseinandernehmen, einzeln betrachten und auf die jeweilige Organisation zuschneiden. Diesen Ansatz verfolgt die athena advice nicht. Uns geht es darum, mögliche Synergieeffekte zu identifizieren und so zu nutzen, dass mit dem geringstmöglichen Aufwand das bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann.
Gerade bei Trägern, die eine Vielzahl von Projekten durchführen, haben wir die Erfahrung gemacht, dass sich insbesondere Projekt- und Qualitätsmanagement hervorragend miteinander verbinden lassen.
In den einzelnen Artikeln des Blogs sollen unter der Rubrik „Projektmanagement“ Schritt für Schritt die wichtigsten Informationen einzeln und übersichtlich zusammengefasst werden. Von den Projektphasen über die möglichen Instrumente bis hin zu den Tools – immer unter dem Gesichtspunkt, Doppelarbeiten zu vermeiden, das Projektmanagement in das Qualitätsmanagement einzubinden und die Faktoren Zeit, Personal und Finanzen nicht aus dem Blick zu verlieren.