Seit wann und warum es uns gibt, konnte in Teil 1 gelesen werden. Heute kommen wir zum Namen.
Zu den bürokratischen Herausforderungen einer Firmengründung gesellt sich die Herausforderung der Namensgebung. Klar war uns von Beginn an: es wird nicht mit Abkürzungen und Akronymen gearbeitet!
Der Denkprozess startete und nach nicht allzu langer Zeit kam mir die griechische Göttin Athene oder Athena in den Sinn. Sie ist die Göttin der Weisheit, der Strategie und des Kampfes, der Künste, des Handwerks und der Handarbeit.
Mit Weisheit und klugen Strategien beraten, sich ab und an auf den Kampf gegen Widerwillen und Ablehnung einlassen können und dabei das tägliche Handwerk einer Organisation so beschreiben, dass es für alle verständlich und gut umsetzbar ist. Eine bessere Schutzgöttin konnte es also nicht geben.
Und da der Hauptzweck der Firma die Beratung ist, bot sich der Zusatz advice an.
Die Eule (bzw. der Steinkauz) war das heilige Symboltier der Athene, Motiv auf den damals im Überfluss vorhandenen athenischen Silbermünzen und passte ebenfalls optimal zu unserem Ansatz.
Weil die Eule im Dunklen sehen kann, galt sie als Seherin des Verborgenen und verkörperte die Klugheit. Stärken von Unternehmen finden sich oft im Verborgenen und es braucht kluge Fragen und einen klaren Blick, diese zu finden und optimal zu nutzen.
Und last but not least: dem Sprichwort „Eulen nach Athen tragen“ wollten wir konsequent entgegenwirken. Seinen Ursprung hat es aufgrund der vielen mit Eulen geprägten Münzen und Statuen im damaligen Athen. Es bedeutet bis heute, eine völlig unnötige oder überflüssige Arbeit zu tun.
Und genau darin besteht der Ansatz eines jeden guten QM-Systems:
„Die richtigen Dinge tun (Effektivität) und die Dinge richtig tun (Effizienz)“.